Therapien

Was versteht man unter Anthroposophischer Medizin?

Anthroposophische Medizin zählt zu den Therapien aus der integrativen Medizin, die sich aus zwei Quellen speist: zum einen aus der naturwissenschaftlichen Schulmedizin mit ihren Methoden und Ergebnissen, zum anderen aus geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen der Anthroposophie. Beides gehört untrennbar zusammen. Denn der Mensch besteht ja nicht nur aus einem Körper, sondern hat auch eine Seele und eine individuelle Persönlichkeit.

Für anthroposophisch tätige Heilpraktiker und Therapeuten bilden körperliches und seelisches Leben gemeinsam mit der Individualität des Menschen eine Einheit, sie beeinflussen sich wechselseitig, was auch bei der Auswahl des Arzneimittels zu berücksichtigen ist.

Neben dem Allgemeinen berücksichtigt der anthroposophische Therapeut immer auch das Besondere, das Individuelle eines jeden Menschen. In einer Zeit, die trotz pluralistischer Gesellschaft immer stärker verallgemeinert, pauschaliert und normiert, ist mehr denn je eine Medizin gefordert, die differenzierte, ganzheitliche Angebote macht und die Individualität des Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Anthroposophische Medizin - eine moderne Medizin für Menschen von heute
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Tinnitus

Das “Klingeln im Ohr”- Hören und Weghören will gelernt sein

Mit biologischer Medizin und natürlichen Therapien zur Ruhe kommen.

Tinnitus ist störend, deprimierend und lässt viele Menschen mit der Zeit verzweifeln. Tinnitus ist zu einem Volksleiden geworden, das mit hohem Leidensdruck einhergeht. 10 bis 20 % der Bevölkerung in Deutschland sind von Tinnitus dauerhaft betroffen, ca. 25 % stellen zumindest einmal im Leben ein derartiges Geräusch fest. Jährlich erkranken ca. 340.000 Menschen neu an dieser Krankheit.

Unter Tinnitus versteht man die anhaltende oder wiederkehrende subjektive Wahrnehmung eines nicht extern generierten Tons oder Geräusches wie (z.B. Pfeifen, Zischen, Klirren, Klicken, Brummen etc.) und wird nur von der Person selbst wahrgenommen. Dabei kann der Tinnitus sowohl intermittierend (unterbrechend) als auch dauerhaft auftreten, er kann in seiner Intensität – zumindest im subjektiven Empfinden – schwanken und schließlich konstant oder pulsierend imponieren. Wichtig für die Krankheitsentstehung zu wissen ist auch, ob das Ohrgeräusch durch Kopf-, Hals- oder Kieferbewegungen verstärkt und durch körperliche Bewegungen abgeschwächt oder verstärkt werden kann.

Unabhängig davon, ob Menschen (in den Industrieländern) tatsächlich häufiger an Tinnitus leiden als noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts, haben die Folgeerscheinungen und Begleiterkrankungen zugenommen, insbesondere die psychosomatischen Begleiterkrankungen wie Schlafstörungen und Depressionen, die als Folge von Tinnitus oder durch diesen verstärkt auftreten. Eine angestrebte wirksame Therapie wird alle diese Zusammenhänge in ein umfassendes Behandlungs- bzw. Therapieregime – akut oder chronisch – integrieren.

Als Hauptursache für einen Tinnitus wird vor allem eine Durchblutungsstörung (Minderdurchblutung) des Innenohres verantwortlich gemacht. Weitere und seltenere Ursachen für Tinnitus können aber auch Lärmschädigung der Haarzellen, Entzündungen, Hörsturz, Innenohrschwerhörigkeit (z.B. Altersschwerhörigkeit), Erkrankungen der Gehörknöchelchen (z.B. Otosklerose, als Begleitsymptom Tinnitus), muskuläre Verspannungen im Hals- und Nackenbereich, Traumata (z.B. Schleudertrauma), Kiefererkrankungen und Arzneimittelnebenwirkungen sein. Und wie schon erwähnt sollen hierbei auch die seelischen Erkrankungen (z.B. Stress, Depressionen etc.) nicht vergessen werden, die sich häufig auch in einem Tinnitus bemerkbar machen.

Die gute und hoffnungsvolle Nachricht ist: Viele Therapien um die biologische Medizin und Naturheilverfahren einschl. Homöopathie und Pflanzenheilkunde; Infusions- und Sauerstofftherapietherapie(n), wie z.B. Sauerstoffmehrschritttherapie (SMT) und hämatogene Oxidationstherapie (HOT); orthomolekulare Medizin; Magnetfeldtherapie; manuelle Verfahren wie, (z.B. Chiropraktik, Osteopathie und professionelle Med.-Massagen); Hypnose- und Entspannungsverfahren unter Berücksichtigung psychologischer und psychosomatischer Aspekte und Bewegungstherapien etc. haben sich bewährt.

Akuter Tinnitus (nicht älter als 3 Monate):
Die Behandlung eines neu aufgetretenen Ohrgeräusches (nicht älter als 3 Monate) sollte so schnell wie möglich, spätestens innerhalb der ersten Tage begonnen werden.

Chronischer Tinnitus (länger als 3 Monate):
Besteht ein Ohrgeräusch länger als 3 Monate, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Geräusch bestehen bleibt. Ziel der Therapie eines chronischen Tinnitus ist es, dass Sie den richtigen Umgang mit dieser Erkrankung erlernen und dem Tinnitus keine Aufmerksamkeit schenken. Ich berate und informiere Sie über die vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten einen belastenden Tinnitus in einen absolut erträglichen umzuwandeln. Damit auch Sie sagen können: “Ich habe gelernt, ein erfülltes Leben zu führen – trotz Tinnitus.” Die biologische Medizin kann Sie hierbei unterstützen und Ihr Wohlbefinden stabilisieren.

Zur Beachtung:

In meiner Praxis für Biologische Medizin & Gesundheitsmanagement werden die individualisierten Therapien von mir selbst durchgeführt oder delegiert.
Bei Bedarf werden Sie fachübergreifend zur ergänzenden Diagnostik und Therapie an weitere Fachkräfte überwiesen.

Ein Tinnitus sollte grundsätzlich von einem HNO-Arzt untersucht und abgeklärt werden, damit die zielführende Therapie zu einem langfristigen Erfolg wird!

Was versteht man unter Homöopathie?

Der Begriff “Homöopathie” stammt aus der griechischen Sprache und kann mit “ähnliches Leiden” übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Homöopathie eine Erkrankung mit einer kleinen Menge eines Naturstoffs behandelt wird, die am gesunden Menschen, in größerer Dosis verabreicht, zu ähnlichen Symptomen führt, wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind. Z. B. unangenehme Symptome eines Bienenstiches können mit dem homöopathisierten Gift der Honigbiene (Apis mellifica) behandelt und gelindert werden – nach dem Prinzip “Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt” Die natürliche Krankheit wird also gleichsam von einer künstlichen – ähnlichen – Krankheit überlagert, wodurch die Selbstheilungskräfte des Organismus angestoßen werden.
Diese sogenannte „Ähnlichkeitsregel“ (lat. Similia similibus curentur) bildet eines der drei Grundprinzipien der Homöopathie.

Komplexmittel in der Homöopathie:

Bei den homöopathischen Arzneimitteln unterscheidet man zwischen den mehr als tausend sogenannten Ein-Wirkstoff-Präparaten, den “Einzelmitteln”, und den Komplexmitteln. Komplexmittel sind harmonisch aufeinander abgestimmte Präparate, die mehrere bei einem Anwendungsgebiet wirksame Einzelmittel enthalten. Homöopathische Komplexmittel werden meist als Tropfen, Tabletten, Globuli oder Injektionen zur Anwendung gebracht.

Bereits Samuel Hahnemann schlug vor, bestimmte Krankheiten, die aus gleicher Ursache stets gleich ablaufen (z. B. Grippe, Erkältung) mit gleichen Mitteln, d. h. nach der Diagnose zu behandeln.

Die theoretischen Grundlagen dazu schuf Professor Bürgi aus Bern. Er stellte fest: “Zwei Substanzen, welche dasselbe Krankheitssymptom beseitigen, addieren sich in ihren Wirkungen, wenn sie gleiche Angriffspunkte haben. Sie potenzieren sich in ihren Wirkungen, wenn sie verschiedene Angriffspunkte haben.”

Homöopathische Komplexmittel - Bewährt und wirksam

Was versteht man unter Chiropraktik?

Der Begriff “Chiropraktik” stammt aus dem Griechischen und bedeutet “mit der Hand tun”. Dies beschreibt auch gleich die wichtigste Tätigkeit des Chiropraktikers: die chiropraktische Behandlung von Gelenken, vor allem im Wirbelsäulenbereich und der Muskulatur. Dabei werden spezielle Handgrifftechniken eingesetzt. Manuelle Behandlungen der Wirbelsäule kannten schon die Menschen im alten Ägypten und im antiken Griechenland. Die moderne Chiropraktik geht zurück auf den Kanadier Daniel David Palmer (1848-1913): Er entwickelte eine spezielle Grifftechnik, um verschobene Wirbel und Gelenke wieder in ihre ursprüngliche Lage zu bringen. Die Chiropraktik dient zur Behandlung funktioneller Gelenkbeschwerden. Sie zählt zu den beliebtesten Behandlungsmethoden bei Rückenschmerzen.

Was versteht man unter Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, bei der ausschließlich mit den Händen diagnostiziert und behandelt wird.

Die Grundgedanken der Osteopathie formulierte Andrew Taylor Still (1828-1917) bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika. Diese haben bis heute ihre Gültigkeit behalten.

Sinn der Osteopathie ist es, dem Körper zu helfen, sein Gleichgewicht wieder herzustellen. Je nach Alter und Konstitution des Patienten benötigt der jeweilige Körper dafür nach der Behandlung mehr oder weniger Zeit. Der Osteopath macht sich die unterschiedlichen, zum Teil verschiedenen rhythmischen Bewegungen unseres Körpers zunutze, um einen Anstoß zur Selbstheilung zu geben.

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