Praxis Depesche

Ausgabe -2- 2021

Allergien

Im Frühling lösen Pollen und Blütenstaub allergische Reaktionen aus

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Wenn die empfindlichen Schleimhäute in Kontakt mit Blütenstaub oder anderen Allergenen (Allergieauslösern) kommen, halten die sensiblen Zellen die gewöhnlich harmlosen Substanzen für Krankheitserreger.
So werden der Entzündungsvermittler Histamin und andere Botenstoffe freigesetzt, die Reizungen und Schwellungen der Schleimhäute hervorrufen. In Augen, Nase und Atemwegen kann es zu starken Entzündungen kommen. Abgeschlagenheit und Ermüdung sind bei diesem „Kraftakt“, eine belastende und zuweilen zermürbende Nebenerscheinung.

Was hilft bei Allergien?

Als eine oft wirksame, jedoch langwierige Behandlung gilt aktuell die Hyposensibilisierung (Allergie-Impfung). Eine modifizierte Eigenblutbehandlung (homöopathisiertes Eigenblut), diverse Homöopathika und eine Darmsanierung / Symbioselenkung (Mikrobiologische Therapie) haben sich als weitere Therapieoptionen bewährt. Liegt bei einem allergischen Patienten ein Zinkmangel vor, ist eine Zinktherapie zu empfehlen. Zink besitzt antiallergische Eigenschaften: stabilisiert die Immunzellen – hemmt die Freisetzung entzündungsauslösender Botenstoffe – erhöht die Empfindlichkeitsschwelle gegenüber Allergenen – vermindert Symptome der Allergien.

Stärken und Entgiften im Frühjahr

Verringerte Leistungsbereitschaft und Mattigkeit können typische Frühjahressymptome sein. Körper, Organe und Immunsystem müssen ausreichend gestärkt werden.
Auch für eine ausreichende Entgiftung und Entschlackung sollte gesorgt werden, dabei geht es darum, den Körper von angesammelten unerwünschten Stoffen zu befreien.

Bei diesen Prozessen geht es um die Beseitigung eines Ungleichgewichts, das durch eine Länger andauernde Überlastung der körpereigenen Entgiftungssysteme entstanden ist. Primäres Ziel neben dem Ausleiten der überschüssigen Schadstoffe ist daher auch die Stärkung der Entgiftungsorgane (Nieren, Leber, Darm, Haut und Lunge, im weiteren Sinne auch die lymphatischen Organe und das Blut) sowie die Stärkung der allgemeinen Konstitution. Komplexe Teezubereitungen und eine Erhöhung der täglichen Trinkmenge können hier wertvolle Helfer sein.

Corona-Pandemie

Hilfe für die Seele | Webportal gibt Tipps und Anregungen

Ob Angst vor einer Ansteckung, der Verlust eines geliebten Menschen, Einsamkeit oder Überforderung – es gibt viele Gründe, warum die Seele unter der Corona-Pandemie leiden kann. Auf https://psychologische-coronahilfe.de haben die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und der Verbund universitärer Ausbildungsgänge für Psychotherapie (unith) Hilfsangebote zusammengestellt – für Kinder und Erwachsene.
Auf dem Webportal reicht die Bandbreite der Themen von Tipps zum gesunden Lebensstil bis zu Hilfe bei häuslicher Gewalt. Gegliedert in die Bereiche „Hilfen für Familien“, „Hilfen für Kinder und Jugendliche“ und „Hilfen für Erwachsene“ findet jeder Nutzer schnell passende Angebote.

Hilfen für Familien

Wenn durch den Lockdown die übliche Routine wegfällt, sind die Kinder schnell verunsichert.
Sie verstehen nicht, warum sie nicht mehr in die Kita oder Spielgruppe gehen, mit ihren Freunden spielen oder Oma und Opa treffen können. Hier gibt das Portal Tipps, wie Eltern mit dieser Situation umgehen können.

Eine Empfehlung ist, einen Plan für die Tagesgestaltung zu erstellen – mit Bildern, sodass auch kleine Kinder diesen verstehen können. Ein Pfeil markiert, an welcher Stelle im Plan man sich gerade befindet. So können die Kinder auch immer sehen, was als Nächstes kommt. Das schafft Struktur und Verlässlichkeit und gibt den Kindern Sicherheit.

Hilfen für Kinder und Jugendliche

Getrennt von den Freunden, alleine zu Hause macht vielen Kindern das Lernen keinen besonders großen Spaß. Auch für diesen Fall finden sich Anregungen: Dazu gehört zum Beispiel, sich immer nur auf den nächsten kleinen Schritt zu konzentrieren, wenn man das Gefühl hat, dass einem die Fülle an Schulstoff über den Kopf wächst. Oder man kann sich zu einer Lerngruppe zusammenschließen, sich beispielsweise Aufgaben gegenseitig am Telefon oder per Videochat erklären oder einander Quizfragen zum aktuellen Stoff erstellen.

Hilfen für Erwachsene

Bei manchen Menschen führt die anhaltende Corona-Pandemie zu depressiven Verstimmungen. Betroffene finden hier Anregungen, wie sie diese überwinden können. Einige Menschen haben im vergangenen Jahr zudem vermehrt zu Alkohol oder anderen Drogen gegriffen. Das Portal hilft, sich den Konsum verantwortungsvoll vor Augen zu führen. Ebenso gibt es Links zu weiteren Hilfsangeboten.
Quelle: up 04.2021 | Wirtschaftsmagazin für erfolgreiche Therapiepraxen

Tipp

Weisen Sie auch ihre Mitmenschen auf das Portal hin, wenn Sie merken, dass diese seelisch unter der Pandemie leiden. Vielleicht helfen schon kleine Veränderungen, den Alltag zu erleichtern, oder es ist ein erster Schritt auf dem Weg, sich professionelle Hilfe zu holen.


Mehr frische Luft daheim

Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, setzen die Menschen verstärkt auf frische Luft – trotz zuletzt niedriger Temperaturen. Das zeigen die Ergebnisse des BFR-Corona-Monitors, einer regelmäßigen Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BFR). Demnach haben 82 Prozent der Befragten angegeben, häufiger zu lüften als vor der Pandemie. Als weitere Schutzmaßnahmen nannten sie, Gesichtsmasken zu tragen, häufiger die Hände zu waschen sowie zu anderen Menschen Abstand zu halten. Vor allem einige Jüngere nutzten zudem die Möglichkeit, sich Lebensmittel liefern zu lassen: 18 Prozent der unter 40-Jährigen. Unter den über 60-Jährigen machten laut BFR nur sieben Prozent davon Gebrauch.

Eine große Analyse von 23 Studien zeigt eindrucksvoll den Einfluss des kalten, Wetters auf die Sterblichkeit bei COVID-19. Da es bald wärmer wird, machen die Daten aus Europa Hoffnung: Die Sterblichkeit sinkt pro 1 Grad C Temperaturanstieg um etwa 15 % (Kifer et al., 2021).

Vitamin D und COVID-19

Viele Faktoren prädisponieren für ein höheres COVID-19-Risiko, wie Alter, männliches Geschlecht, Komorbiditäten etc. Unzureichende Vitamin D-Spiegel sind aber bei Weitem der am einfachsten und schnellsten veränderbare Risikofaktor mit großem Effekt. Vitamin D moduliert Tausende von Genen und viele Komponenten des angeborenen und erworbenen Immunsystems. Es gibt Belege, dass höhere Vitamin D-Werte im Blut mit geringeren SARS-CoV-2-Infektionsraten und einer verminderten Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe assoziiert sind. Interventionsstudien (inkl. RCTs) deuten darauf hin, dass Vitamin D eine sehr effektive, adjuvante Behandlungsmöglichkeit sein kann.

Weltweit über 200 Wissenschaftler, Ärzte und führende Autoritäten, auch aus Deutschland, plädieren daher bei der Bekämpfung von COVID-19 für einen sofortigen, verstärkten und breiten Einsatz von Vitamin D für Erwachsene bis zum Pandemie-Ende. Ihr Appell richtet sich an alle Regierungen, Ärzte und andere Personen im Gesundheitswesen. Empfohlen werden Serum-25(OH)D-Werte von mehr als 30 ng/ml (75/nmol/L) bzw. die tägliche Einnahme von 4.000 IU (100 μg). Bei fehlender Bestimmung der Vitamin-D-Spiegel sollten Erwachsene täglich 2.000 IU (50 μg) zuführen. Das Messen der Werte ist jedoch wichtig, um zu niedrige oder zu hohe Level zu vermeiden. Bei hospitalisierten COVID-19 Patienten sollte auf jeden Fall bei allen die Vitamin-D-Konzentrationen bestimmt und ggf. supplementiert werden.
Quelle: (https://vitaminforall.org/letter.html, abgerufen am 28.01.2021)

Zink und Covid-19

Auch die Supplementierung mit Zink wird als prophylaktische oder adjuvante Therapie bei COVID-19 betrachtet. Es sind 12 klinische Studien angelaufen, die die Relevanz dieses Spurenelementes bei globalen Pandemien beleuchten sollen.
(Joachimiak MP: Zinc against COVID-19? Symptom surveillance and deficiency risk groups. PloS Negl Trop Dis Jan 4;15(1):e00008895)

Zink kann die intrazelluläre Signalübertragung, Enzymfunktionen, den Geschmacks- und Geruchssinn sowie reproduktive, skelettale, neuronale und kardiovaskuläre Systeme modulieren. Das Spurenelement besitzt einen potenziellen Nutzen bei COVID-19, indem es die Immunantwort verbessert, das Infektions- und Entzündungsrisiko minimiert, Lungen- schäden verhindert und die Virusreplikation inhibiert. Eine adjuvante Zinksupplementierung zu den derzeit verfügbaren Medikamenten und Impfungen gegen SARS-CoV-2 kann ebenfalls von Vorteil sein.

(Oyagbemi AA, Ajibade TO, Aboua YG et al. Potential health benefits of zinc supplementation for the manangement of COVID-19 pandemic. J Food Biochem. 2021 Jan 17;e13604)

Digital Detox

Wer Digital Detox macht, verzichtet eine Weile auf sein Handy, Internet oder andere Medien. Doch wer schafft das schon? Wir sind stellenweise sehr stark auf unserer Smartphones fixiert, weil wir Angst haben, etwas zu verpassen. Es gibt aber auch viele Gründe, permanent zum Handy zu greifen: von der Weckfunktion über E-Mails bis hin zur aktuellen Nachrichtenlage.

In einer Studie wurde gezeigt: Es ist gar nicht nötig, komplett auf das Handy zu verzichten, um positive Digital-Detox-Erfolge zu erzielen. Während ein Drittel der Teilnehmer ganz auf das Handy verzichtet hat, durfte es ein Drittel drei Stunden pro Tag nutzen. Eine Kontrollgruppe nutzte das Handy ohne Einschränkungen. Auch die Gruppe mit der nur eingeschränkten Nutzung berichtete weniger über negative Emotionen. Die Teilnehmer waren weniger ängstlich, gereizt und nervös.
Quelle: Apotheken Umschau 15. März 2021B

Logo Heilpraktiker Ferdinand Hoffmann in Köln komplett

Inhalt

Scroll to Top
Logo Heilpraktiker Ferdinand Hoffmann in Köln

Sprechstunden

Mo. – Do. 10.00 – 19.00 Uhr
Di. 09.00 – 17.00 Uhr
Fr. 09.00 – 15.00 Uhr
Nur nach Vereinbarung
Hausbesuche nach Absprache